"Fürchte dich nicht!"

Karfreitag: Jesus hatte Angst, große Angst, vor allem, was auf ihn zukam (Folter, Kreuzigung und Sterben).Er hatte Angst, obwohl er wusste, was danach Gutes kommen würde. 

Für uns herrscht in diesen Tagen oft große Ungewissheit. Niemand weiß genau, welche Auswirkungen dieses Virus noch auf unser Gesellschaft haben wird. 

Auch ohne Corona ist unser Leben oft schwer genug, denn jeder von uns kennt Dinge, die ihn nachts nicht schlafen lassen. Erwartungen, die an uns gestellt werden, Sorgen, Ängste und Probleme, die darin mitschwingen. Die Ablehnung anderer Menschen, die uns trifft. Momente in denen wir uns klein, einsam und schwach fühlen. Oder wenn Verlust, Trauer und Wut uns (ver-)zweifeln lassen.

Manchmal frage ich mich, wie sich so etwas zum positiven wenden soll, wann es endlich vorbei ist und ob es noch schlimmer werden kann.  Und in diesem Moment betet Jesus, er klagt Gott seine Angst und sagt ihm, was er sich wünschen würde. Schließlich legt er aber alles in Gottes Hand.

Gott verspricht uns hier kein sorgenfreies und leichtes Leben, doch er verspricht uns, uns in schweren Zeiten nicht allein zu lassen und uns zu helfen, jede Situation zu meistern. 

 

„Du, Herr, du lässt mein Licht erstrahlen, du, mein Gott, erleuchtest meine Finsternis.

Denn mit dir kann ich meinen Feinden entgegenstürmen und ganze Armeen zerschlagen,

mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“

Psalm 18, 29-30

To Do:

Nimm dir deinen Teebeutel und folge der Fotoanleitung. Schreibe deine Sorgen und Ängste oder Situationen in denen du dir Hilfe wünschst, auf den Teebeutel.

Stelle den Teebeutel auf und zünde eine der oberen Ecken an. Der Teebeutel verbrennt und das letzte Stück schwebt nach oben (Wir haben es ausprobiert, man kann das wirklich drinnen machen, ohne alles abzufackeln!).

Symbolisch verbrennst du so, was dich belastet, schickst es nach oben und legst es in Gottes Hand. Du kannst sicher sein, er erhört dich.